Wenige Tage vor dem Friedensschluß, am Fest der großen städtischen Dionysien, ließ Ariftophanes seinen Frieden aufführen. Hier wird der Krieg in der Gestalt eines Mistkäfers von ungeheurer Größe eingeführt, dem viele Hände ununterbrochen das Futter rächen müssen. V. St: Schling' zu, du Bestie, höre mit Fressen nimmer auf, Bis du es am Ende selbst nicht merkst, daß der Bauch dir platzt! Wie das Ungethüm da vorgeduckt hinunterwürgt, Wie ein Boxer den Kinnback gierig hin und her schiebt, Und dazu den Rüffel und seine beiden Tatzen vorn So hastig tummelt, wie wenn der Seiler mit Zahn und Hand Die große Kabel für ein Schiff zusammendreht. Ein scheußlich, stinkend, giergefräßig Wesen das!
Die Friedensgöttin mit ihren Begleiterinnen, der Frucht in lFruchtspenderin) und der. Festfeier, sind durch die Kriegspartei in einen Abgrund gestürzt und sollen jetzt durch die Anstrengungen des gesäumten Hellas wieder heraufgezogen werden. V. 291: Nun ist es uns Hellenischen Männern wohl geziem, Von allem Krieg und Kriegesdonner endlich frei, Die allgeliebte Göttin Frieden herauSzuziehu,, Eh' eine neue Mörscrkeul' uns wieder malmt. Drum auf, ihr Laudleut' und Gewerk- und Handelsleut' Und Leute der Kunst, ihr Schutzqeuofsen und Fremdlinge, Und von den Inseln kommt ihr Völker allzumal Nehmet schleunigst Hack' und Spaten, Hebebaum und Tau und Strick! Jetzt ja gilt's auf unser Wohlsein, Freunde, einen tüchtigen Ruck?