Nach dieser Antwort bereiteten sich die Korinther zur Rückreise und errichteten bei Sybota auf dem Festlande ein Siegeszeichen. Die Kerkyräer aber bargen ihre Leichen und Schiffstrümmer, womit die Strömung und der Wind, der sich über Nacht aufgemacht, den Strand weit und breit übersäet hatte, und errichteten dann auf der Insel Sybota ebenfalls ein Siegeszeichen, weil auch sie sich den Sieg zuschrieben. Daß sich aber beide den Sieg zuschrieben, erklärte sich so: Die Korinther waren in der Schlacht bis zum Eintritt der Nacht Sieger gewesen, sie hatten ihre schadhaft gewordenen Schiffe und ihre Toten größtenteils geborgen, über tausend Gefangene gemacht und gegen siebzig Schiffe außer Gefecht gesetzt. Des halb errichteten sie ein Siegeszeichen. Die Kerkyräer aber taten es, weil sie ungefähr dreißig Schiffe vernichtet und nach Ankunft der Athener ihre Leichen und Schiffstrümmer geborgen, die Korinther aber tags vorher ihnen gegenüber beim Anblick der attischen Schiffe rückwärts gerudert und den Rückzug an getreten, auch sich von Sybota nach Ankunft der Athener nicht wieder gegen sie vorgewagt hatten. So glaubten beide gesiegt zu haben.