Die Korinther nun, nachdem sie ihre Rüstungen vollendet hatten, gingen mit hundert und fünfzig Schiffen gegen Kerkyra unter Segel. Zehn davon hatten die Eleer gestellt, zwölf die Megarer, die Leukadier zehn, die Amprakioten siebenundzwanzig, und Eines die Anaktorier, die Korinther selbst aber neunzig. Jede der einzelnen Städte hatte auch ihre besonderen Anführer mitgesandt; Befehlshaber der Korinther war nebst vier andern Xenokleides, des Euthykles Sohn. Als sie Kerkyra gegenüber in die Nähe des Festlands gekommen waren, warfen sie von Leukas ansegelnd bei Cheimerion ^Varlam bei Arpitza^ im Lande der Thesproter Anker. So heißt nämlich der Hafen, und über demselben, etwas weiter vom Meere entfernt, liegt in dem eläatischen Bezirke von Thefprotien die Stadt Ephyra. In der Nähe mündet der Acherusische See in's Meer. Der Acheronfluß, wel 89) So viele mochten wirklich genügend erscheinen. BlvS gehässig ist die Anschuldigung gegen Perikles bei Plutarch, Perikl. 29. (Kr.) ThukydideS. I. 4 cher Thesprotien durchströmt, ergießt sich in diesen See und gibt ihm auch seinen Namen. Es fließt dort auch, an der Gränze von Thesprotien und Kestrine, der Fluß Tbyamis, und zwischen diesen beiden Flüssen erhebt sich das Vorgebirge von Cheimerion, bei welchem die Korinther vor Anker gingen und auf dem Festland ein Lager schlugen.