Im folgenden Winter kam es zu einer Schlacht zwischen den Herakleern in Trachis und den Ainianern, Dolopern, Meliern und einigen anderen thessatischen Völkerschaften. Diese Stämme dort in der Nachbarschaft lebten nämlich mit Heraklea auf dem Kriegsfuße; denn die Stadt war ja eben als ein Trutzwerk ihnen gegenüber angelegt, und deshalb hatten sie ihr von Anfang an Schwierigkeiten gemacht und nach Kräften Abbruch getan. Auch in dieser Schlacht besiegten sie die Herakleer, und deren Anführer, der Lakedämonier XenareS, Knidiö' Sohn, und eine Anzahl Herakleer blieben auf dem Platze. Damit endete der Winter und das zwölfte Jahr des Krieges.
Gleich im Beginne des nächsten Sommers wurde Herakles, das nach der Schlacht übel genug gefahren war, von den Böotiern besetzt und der Lakedämonier Hagesippidas mit Rück sicht auf die unter seiner Verwaltung eingerissenen Mißbräuche durch sie von dort entfernt. Der Grund, weshalb sie die Stadt besetzten, war die Besorgnis, daß die Athener, während die Lakedämonier durch die peloponnesischen Händel in An spruch genommen waren, sich ihrer bemächtigen würden. Die Lakedämonier freilich nahmen ihnen das sehr übel.