Thesauros Literature History Ἱστορίαι

Ἱστορίαι

Ἱστορίαι Thucydides

Book front

 
Auch schicken sie eine Flotte nach Chios ab, die jedoch von den Athenern verfolgt und in dem Hafen Peiraios im Korinthischen eingeschlossen wird (7-11). Alkibiades geht mit dem Lakedämonier Chalkidens und fünf Schiffen nach Chios (12). Die peloponnesischen Schiffe kommen aus Sizilien nach Korinth zurück (13). Alkibiades und Chalkideus erscheinen plötzlich vor Chios. Chios, Erythrai und Klazomenai fallen von Athen ab (14). Die Athener schicken eine Flotte nach Chios (15). Teos fallt von Athen ab (1«); ebenso Milet (17). Erstes Bündnis zwischen den Lakedämonier» und dem Perserkönige (18). Die Athener unter Diomedou nehmen den Chiern vier Schiffe. Die Chier bringen Lebedos und Erai zum Abfall (1K). Die im Peiraios eingeschlossene peloponnesische Flotte entkommt nach Kenchraiai und soll von da unter Astyochos' Befehl sogleich wieder nach Ionien abgehen. Diomedon trifft ein Abkommen mit Teos und greift Erai vergeblich an (10). Sieg der Volkspartei in Samos (21). Erfolglose Unter­ nehmung der Chier und der Lakedämonier unter Astyochos gegen Lesbos. Klazomenai schließt sich den Athenern wieder an (22, 23). Die Athener landen bei Milet. Chalkidens fällt. Siege der Athener in Chios. Zustände und Stimmungen in Chios (24). Landung und stegreiche Kämpfe neuer athenischer Streitkräfte unter Phrynichos bei Milet (25). Nach Ankunft einer großen Flotte aus Sizilien und dem Peloponnes ziehen die Athener nach Samos ab (2«, 27). Die Peloponnesier, mit Tissaphernes vereint, erobern Iasos, nehmen Amorgos gefangen und liefern ihn Tissaphernes aus (28). Irrungen zwischen Tissaphernes und den Peloponnesiern wegen Zahlung des Soldes (29). Weitere Unternehmungen der Athener gegen Chios und Milet (30). Astyochos greift Pteleon und danach Klazomenai vergeblich au (3t), will den Lesbiern zum Abfall verhelfen, findet aber dabei bei den Chiern und dem lakedämonischen Feldherrn Pedaritos keine Unterstützung (32). Astyochos begibt sich zur Übernahme des Oberbefehls von Chios nach Milet. Die athenische Flotte wird auf der Fahrt von Samos nach Chios durch einen Sturm verschlagen (33, 34). Der Lakedämonier Hippokrates geht mit einer Flotte vom Peloponnes nach Knidos, das von Athen abgefallen ist. Die Athener nehmen ihm sechs Schiffe weg, greifen aber Knidos vergeblich an und gehen darauf zurück nach Samos (35). Die Lakedämonier schließen mit Tissaphernes einen neuen Vertrag (36). Urkunde (37). Die Athener landen auf Chios und befestigen Delphinion (38). Die Lakedämonier senden aus dem Peloponnes eine Flotte unter Antisthenes und mit ihm elf als Beirat für Astyochos bestimmte Spartiaten nach Ionien. Aus Furcht vor den Athenern aber fährt Antisthenes nach Kauuos (29). Die Chier und Pedaritos bitten Astyochos um Hilfe (40). Der wendet sich jedoch zunächst nach Kannos und vereinigt sich, nachdem er unterwegs Kos verwüstet, Knidos angelaufen und die athenische Flotte unter Charminos in die Flucht geschlagen, mit Antisthenes bei Knidos (41, 42). Unzufriedenheit der Lakedämonicr, insbesondere des Lichas, mit den früher von Chalkideus und Therimeues mit den Persern abgeschlossenen Verträgen. Streit darüber mit Tissaphernes (43). Zug der Peloponnesier nach Rhodos, das zu ihnen übergeht (44). Alkibiades wird den Lakedämoniern verdächtig, begibt sich zu Tissaphernes und arbeitet bei ihm gegen die Peloponnesier, wobei er zu­ gleich auf seine Znrückberufung nach Athen und den Sturz der Demokratie bedacht ist (45-47). Oligarchische Bestrebungen unter den Athenern in Samos, denen Phrynichos entgegentritt (48). Da er damit nicht durch­ dringt, setzt er Astyochos brieflich von den Plänen des Alkibiades in Kenntnis nnd erbietet sich, ihm zur Vernichtung des athenischen Heeres in Samos die Hand zu bieten. Astyochos aber teilt seine Briefe Alkibiades mit, und die Sache kommt in Samos aus. Trotzdem bleibt PhnMchos' Stellung im Heere unerschüttert, und er selbst läßt Samos befestigen (4S-5t). Alki­ biades bemüht sich, Tissaphernes auf die Seite der Athener zu ziehen (52 ). Peisaudros und die mit ihm nach Athen gesandten Abgeordneten des Heeres in Samos wirken auch dort für die Oligarchie und die Zurückberufung des Alkibiades (53). Sie werden von da zu Tissaphernes uud Alkibiades ge­ sandt, um mit ihnen das Geeignete zu verabreden. Phrynichos ind Skiro­ nides werden ihres Amts enthoben uud statt ihrer Diomedou und Leon zu Feldherren ernannt (54). Zug der Athener nach Rhodos nnd siegreiche Ge­ fechte in Chios, in denen Pedaritos fällt (55). Ergebnislose Verhandlungen der athenischen Gesandten mit Tissaphernes (56). Tissaphernes schließt mit den Lakedämoniern einen dritten Vertrag (57) - Urkunde (S8) - und ist anscheinend bereit, ihn zu erfüllen (S9X Die Böotier be­ mächtigen sich der Stadt Oropos. Die Peloponnesier in Rhodos wollen Chios zu Hilfe kommen, gelangen aber nur bis Milet (SO).
 
all f. o. Sh.
 
Einundzwanzigftes 5^riegsjahr l^ap. S1 lVV)
 
Der Spartiate Dertylidas geht nach dem Hellespont. Kriegerische Ereig­ nisse in Chios (St). Derkylidas bringt Abydos und ^ampsakos zum Abfall. Lampsakos wird von Strombichides, der mit einer Flotte von Chios kommt, wieder unterworfen (62). Die peloponuesische Flotte unter Astyochos greift Samos an, zieht aber wieder ab. Peisandros und seine Anhänger versuchen in Samos ein oligarchisches Regiment aufzurichten. Sie beschließen, Alki­ biades ganz aus dem Spiel zu lassen und auf eigene Hand vorzugehen. Peisandros wird nach Athen, Diotrephes nach Vorderthrakien geschickt, um für die Oligarchie zu wirken. Thasos fällt von den Athenern ab (63, «4). In Athen haben die Freunde des Peisandros schon vorgearbeitet, Androkles, einen Führer der Volkspartei, ermordet und einen Antrag angekündigt, wo­ nach das Stimmrecht in der Volksversammlung nur fünftausend Bürgern belassen werden soll (6S). Die oligarchische Partei ist immer mächtiger ge­ worden, das Volk eingeschüchtert (66). Auf Antrag des Peisandros be­ schließt eine Volksversammlung weitgehende Verfassnngsändernngen, ins' besondere die Einsetzung des Rats der Vierhundert («7). Neben Peisandros gehören namentlich Antiphon, Phrynichos und Theramenes zu den eifrigsten Vorkämpfern der Oligarchie («8). Die Vierhundert werden auf dem Rar­ hause eingeführt, richten sich dort ein und führen seitdem ein gewaltsames Regiment. Sie suchen mit Agis Verhandlungen anzuknüpfen, der darauf jedoch zunächst nicht eingeht, ja sogar einen freilich erfolglosen Angriff auf die Stadt unternimmt (69-71). Der Versuch, in Samos ein oligarchisches Regiment aufzurichten, mißglückt, nnd das Heer in Samos unter Führung von Teon und Diomedon, Thrasybulos uud Thrasylos erklärt sich für die Deine- kratie (72-77). Astyochos unternimmt eine Fahrt nach Mykale, zieht sich aber vor der vom Hellespont kommenden Flotte des Strombichides nach Milet zurück (78, 79). Die Peloponnesicr in Milet schicken vierzig Schiffe an Pharnabazos. Byzanz fällt von den Athenern ab (8v). Alkibiades, durch Thrasybulos zurückgerufen, kommt nach Samos und wird dort vom Heere zum Oberfeldherrn gewählt (81, sei. Zunehmende Verstimmung gegen Tissaphernes und Astyochos im Heere bei Milet. Es kommt zu offener Empörung und Gewalttätigkeiten (83, sei. Mindaros trifft als Nachfolger des Astyochos in Milet ein und übernimmt den Oberbefehl. Astyochos fährt nach Lakedämon ab (83). Inzwischen kommen Gesandte der Vierhundert nach Samos und suchen das Heer zu beschwichtigen und zu gewinnen, werden aber von Alkibiades mit der Ant­ wort abgefertigt, daß er die Wiedereinsetzung des Rates der Fünfhundert verlange (86). Ttssapherues begibt sich nach Aspendos, angeblich um die phönizische Flotte zu holen, wohin ihm Alkibiades folgt. Die Flotte kommt aber nickt (87, 88). Die Vierhundert suchen Fühlung mit den Lakedämoniern und wollen Frieden schließen. Sie befestigen Entioneia am Eingange des Peiraieus. In Athen wachsende Opposition gegen das oligarchische Regi« ment. Theramenes und Aristokrates an der Spike der Unzufriedenen. Phrynichos wird ermordet. Bei Entioneia kommt es zu gewalttätigen Auf­ tritten. Eine peloponnesische Flotte nähert sich dem Peiraieus, geht aber weiter nach Eretria und besiegt die sich ihr hier entgegenstellende Flotte der Athener. Bestürzung darüber in Athen (89-96). Die Athener setzen die Vierhundert ab, übertragen die Regierung auf die Fünf­ tausend, rufen Alkibiades zurück und das Heer in Samos zu Hilfe (97). Die Häupter der Oligarchie flüchten nach Dekeleia-, nur Aristarchos bemächtigt sich Oinoes durch Überlistung der athenischen Be­ sahung und liefert es den Böotiern aus (98). Mindaros macht sich auf Ersuchen des Pharnabazos von Milet nach dem Hellespont auf (99). Unter­ nehmungen der Athener auf Lesbos (100). Mindaros gelangt glücklich nach dem Hellespont (101), verfolgt und besiegt das aus Sestos entflohene athenische Geschwader (102). Die gesamte peloponnesische Flotte fährt nach Elaius und von da nach Abydos. Die Athener von Lesbos kommen ihren Landsleuten am Hellespont zu Hilfe (103). Thrasylos und Thrasybulos besiegen die peloponnesische Flotte bei Kynos-Sema (104-106). Die Athener gewinnen das abgefallene Kyzikos wieder (107). Alkibiades kommt nach Samos zurück. Tissaphernes reist nach Ionien uud will sich von da nach dem Hellespont begeben, um die Lakedämonier wegen ihres Verhaltens gegenüber seinem Unterstatthalter Arsakos zur Rede zu stellen und sich selbst vor ihnen zu rechtfertigen. Er kommt zunächst nach Ephesos (108, 10S). 40
← Previous 3 / 3

nav.navigate

nav.identity

common.settings

common.language
TR EN
common.theme