Dies aber wurde die zweite Veranlassung zum Kriege zwischen den Athenern und den Peloponnesiern, weil die Ko rinther den Athenern nicht vergeben konnten, daß sie ihre Pflanzstadt Potidäa und die darin befindlichen Korinther und Peloponnesier belagerten, die Athener aber sich dadurch gekränkt fühlten, daß die Peloponnesier eine steuerpflichtige Stadt ihres Bundes zum Abfall verleitet und mit den Potidäern offen gegen sie gefochten hatten. Förmlich ausgebrochen aber war der Krieg damit noch nicht, sondern das Schwert steckte einstweilen noch in der Scheide, denn bis dahin hatten die Korinther nur auf eigene Hand gehandelt.