Um diese Zeit, und zwar schon etwas früher, war nämlich in Athen der Demokratie ein Ende gemacht worden. Nachdem Peisandros und die übrigen Gesandten von Tissaphernes nach Samoszurückgekommen waren, hatten sie sich nicht nur des Heeres noch fester versichert, sondern auch den vornehmen Samiern zu dem Versuch geraten, mit ihrer Hilfe ein oligar chisches Regiment in Samos aufzurichten, obgleich man sich dort solchen oligarchischen Bestrebungen früher mit bewaffneter Hand widersetzt hatte. Unter sich kamen die Athener in Samos bei weiterer Erwägung der Sache dann aber überein, Alki biades, da er nun mal nicht wolle und auch in eine oligarchische Regierung nicht passe, ganz aus dem Spiel zu lassen. Viel mehr würde es, nachdem sie schon so weit gegangen, nunmehr an ihnen sein, selbst das Ihrige zu tun, um die Sache durch zusetzen und zugleich den Krieg energisch fortzuführen und, da sie jetzt ihre eigene Haut zu Markte tragen müßten, Geld und alles, was sonst noch nötig sei, bereitwillig auch aus eigenen Mitteln beizusteuern.