Die Kerkyräer aber, welche die Schiffe nicht gesehen hatten, da diese in der Richtung, aus der sie kamen, noch außer halb ihres Gesichtskreises waren, begriffen nicht, weshalb die Korinther rückwärts ruderten, bis dann auch sie ihrer ansichtig wurden und der Ruf „Segel in Sicht" erscholl. Darauf zogen sie sich ebenfalls zurück; denn es wurde schon dunkel, und die Korinther waren verschwunden. So kam es nicht zur Schlacht, und die Nacht machte weiteren Feindseligkeiten ein Ende. Jene zwanzig Schiffe unter Glaukon, Leagros' Sohn, und Ando kides, Leogoras' Sohn, aber setzten ihren Weg durch Leichen und Schiffstrümmer bis Leukimme fort, wo die Kerkyräer stehen geblieben waren, und langten nicht lange, nachdem sie in Sicht gekommen, dort an. Die Kerkyräer fürchteten anfangs, denn es war Nacht, es könnten Feinde sein, sahen jedoch bald ihren Irrtum ein, worauf die Athener vor Anker gingen.