Nachdem beide den Tag über lange vor- und rückwärts gerudert und ihre Kräfte gemessen hatten, ohne einen nennens werten Erfolg zu erzielen, nur daß die Syrakuser den Athenern ein paar Schiffe versenkt hatten, stellten sie den Kampf ein. Gleichzeitig zog sich auch ihr Landheer von der Mauer zurück. Am folgenden Tage ließen sich die Syrakuser nicht blicken, und man merkte nicht, was sie vorhatten. Da Nikias sah, daß die Schlacht unentshcieden geblieben war, und sich auf einen neuen Angriff gefaßt machte, wies er die Trierarchen an, ihre Schiffe, soweit sie beschädigt waren, wieder auszu bessern, und verankerte Lastschiffe vor dem Pfahlwerke der Athener, das er in Ermangelung eines umshclossenen Hafens zum Schutze der Schiffe in der See angelegt hatte. Die Lastschiffe wurden in Abständen von zwei Plethren verlegt^ damit die etwa gefährdeten Kriegsschiffe sich in Sicherheit zurückziehen und ungehindert wieder auskaufen könnten. Mit diesen Zurüstungen waren die Athener bis in die Nacht be schäftigt.