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Athener: „Vor dem Volke laßt ihr uns ja nicht zu Worte kommen, aus Furcht, eure Leute könnten von uns verführt werden, wenn wir Gelegenheit hätten, ihnen unsere einleuchten den, unwiderleglichen Gründe in einer zusammenhängenden Rede zu entwickeln; merken wir doch recht gut, daß ihr uns nur deshalb in diesen engeren Kreis geführt habt. Davor seid ihr hier in der Sitzung allerdings sicher. Denn hier läuft eS nicht auf eine einmalige Rede hinaus, sondern ihr könnt uns gleich bei jedem einzelnen Punkte, bei dem ihr anderer Meinung seid, ins Wort fallen und uns widerlegen. Zunächst also, seid ihr damit einverstanden?"
Melier: „Gegen den zweckmäßigen Vorschlag, die Sache ruhig miteinander zu besprechen, haben wir nichts zu erinnern. Daß ihr uns aber so ohne weiteres gleich mit Krieg über zieht, scheint sich damit denn doch nicht zu vertragen; denn offenbar tretet ihr hier mit dem Anspruch auf, bei diesen Be sprechungen das letzte Wort zu haben, und wenn wir dabei, wie wahrscheinlich, recht behalten und deshalb nicht nachgeben, so wird es für uns auf Krieg, wenn wir uns aber fügen, auf Knechtschaft hinauskommen."
Athener: „Wenn ihr euch hier in Vermutungen über die Zukunft ergehen oder, statt die in diesem Augenblick zur Siche rung eures Landes gebotenen Schritte zu erörtern, von anderen Dingen reden wollt, so können wir nur aufhören. Wollt ihr aber bei der Sache bleiben, so wollen wir fortfahren."