Als ihre Annäherung den Kerkyräern bekannt wurde, bemannten diese hundert und zehn Schiffe unter den Befehlen des Mei- Rades, Aefimides und Eurybatos, und stellten sich bei einer der Inseln auf, welche den Namen Sybota ^S. Nikolo diSivota^ führen. Auch die zehn athenischen Schiffe befanden sich bei ihnen. Ihr Landheer stand aus dem Vorgebirg Leukimme ^Lefkimo^, verstärkt durch tausend schwerbewaffnete Zakynthier. Auch zu den Korinthern waren auf dem Festland zahlreiche Barbaren gestoßen, denn die Bewohner des Festlands in der dortigen Gegend find ihnen von jeher befreundet.
Nachdem die Korinther ihre Vorbereitungen getroffen und für drei Tage Lebensmittel eingenommen hatten, segelten sie bei Nacht vom Vorgebirge Cheimerion ab, um eine Seeschlacht zu wagen, und mit der Morgenröthe sahen sie der Kerkyräer Schiffe auf hoher See gegen sich ansegelnd. Nachdem auch jene sie wahrgenommen, stellten sie sich gegen einander in Schlachtordnung auf. Den rechten Flügel der Kerkyräer nahmen die Athenischen Schiffe ein, ihre eigenen, in drei Geschwader unter AnfüHrung ihrer drei Feldherrn abgetheilt, den linken. Dies war die Aufstellung der Kerkyräer. Aus Seiten der Korinther bildeten die Megarischen und Amvrakiotischen Schiffe den rechten Flügel, im Mitteltreffen standen die andern Bundesgenos» sen der Reihe nach, und den linken Flügel hatten mit ihren besten Schiffen die Korinther selbst inne, gegenüber den Athenern und dem rechten Flügel der Kerkyräer.