Um dieselbe Zeit gegen Ende des Sommers führten die Lakedämonier Rhamphias, Antocharidas und EpikydidaS neun hundert Hopliten als Nachschub nach dem thrakischen Küsten lande. Sie kamen bis Herakleia, wo sie die dort von ihnen vorgefundenen Mißstände abstellten. Während ihres dortigen Aufenthalts wurde die Schlacht geschlagen, und damit ging der Sommer zu Ende.
Gleich im Beginn deS WinterS hatte RhamphiaS mit seinen Leuten seinen Marsch bis an daS Gebirge Pierien in Thessalien fortgesetzt. Da die Thessaler sie nicht durchlassen wollten, auch Brasidas, zu dem sie ja stoßen sollten, inzwischen gestorben war, kehrten sie wieder nach Hause zurück. Auch hatte die Sache ihrer Meinung nach jetzt keinen Zweck mehr, da die Athener nach ihrer Niederlage abgezogen waren, sie aber zu weiteren Unternehmungen, wie sie Brasidas im Sinne gehabt, nicht fähig gewesen wären. Hauptsächlich aber kehrten sie um, weil sie wußten, daß die Lakedämonier schon damals, als sie auszogen, gern Frieden geschlossen hätten.