Meneda'ios, der am Tage darauf, da Eurylochos und MekarioS gefallen waren, den Oberbefehl übernommen hatte und hier zu Lande und durch die athenische Flotte auch von der Seeseite eingeschlossen war, wußte nicht, wie er nach der furchtbaren Niederlage in Olpai eine Belagerung aushalten sollte oder im Fall eines Rückzugs sich würde durchschlagen können. Er setzte sich deshalb wegen eines Waffenstillstandes und freien Abzugs sowie wegen Herausgabe der Toten mit Demotshenes und den Feldherren der Akarnanier in Verbindung. Die gaben auch die Toten heraus, errichteten ein Siegeszeichen und bargen ihre etwa dreihundert eigenen Toten. Freien Abzug für das ganze Heer dagegen gestanden sie öffentlich nicht zu; unter der Hand aber bewilligte Demotshenes im Einvernehmen mit den übrigen Feldherren der Akarnanier den Mantineern und Menedai'oS samt den anderen peloponnesischen Führern und den sonst unter ihnen befindlichen besonders angesehenen Per sonen sofortigen freien Abzug, weil ihm daran lag, die Am prakicr und das fremde Söldnervolk dadurch kaltzustellen, namentlich aber die Peloponnesier als selbstsüchtige, nur auf den eigenen Vorteil bedachte Verräter bei den dortigen Griechen in Verruf zu bringen. Sie nahmen denn auch ihre Toten auf und begruben sie in der Eile, so gut eS ging; die Peloponnesier aber, denen unter der Hand freier Abzug bewilligt war, trafen dazu im stillen ihre Vorbereitungen.