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So Perikles. Die Athener aber pflichteten ihm bei und nahmen seine Vorschläge an. Sie antworteten denn auch den Lakedämoniern in seinem Sinne, und zwar wörtlich so, wie er vorgeschlagen hatte, der Hauptsache nach also, sie ließen sich von ihnen nichts befehlen, seien aber bereit, unter Wahrung voller Rechtsgleichheit die Streitigkeiten in Gemäßheit des Ver trags schiedsrihcterlich austragen zu lassen. Damit reisten die Gesandten wieder ab, und die Lakedämonier schickten dann auch weiter keine mehr.
Das waren die Beshcwerden und Streitigkeiten zwischen beiden Teilen vor Ausbruch des Krieges, welche gleich mit den Ereignissen von Epidamnos und Kerkyra einsetzten. Einstweilen war der Verkehr unter ihnen aber noch nicht abgebrochen. Man reiste noch ohne Heroldsgeleit hin und her, wiewohl man sich gegenseitig schon nicht mehr traute. Denn nach dem, waS vorgekommen, war der Bruch erfolgt und der Krieg in Sicht.
Hier beginnt nun der wirkliche Krieg zwischen den Athenern und den Peloponnesiern und ihren beiderseitigen Bundesgenossen, in dem sie ohne Heroldsgeleit nicht mehr mit einander verkehrten und sich beständig in Waffen gegenüber- standen. Was sich darin im einzelnen ereignet hat, wird hier Jahr für Jahr nach Sommer und Winter der Reihe nach erzählt.