Als sich die Messenier in Jthome im zehnten Jahre der Belagerung nicht länger halten konnten, trafen sie ein Ab kommen mit den Lakedämoniern, wonah csie freien Abzug aus dem Peloponnes haben, ihn aber nie wieder betreten sollten und jedermann das Recht haben sollte, wenn einer von ihnen sich dort betreffen ließe, ihn festzunehmen und als Sklaven zu behalten. Schon früher nämlich hatten die Lakedämonier ein pythisches Orakel erhalten, den Schutzflehenden des Zeus von Jthome sollten sie ziehen lassen. So zogen denn die Messenier mit Weib und Kind von bannen, die Athener aber nahmen sie auf, schon aus Haß gegen die Lakedämonier, und wiesen ihnen Naupaktos als Wohnsitz an, das sie kurz vorher den opuntischen Lokrern abgenommen hatten. Auch Megara fiel infolge eines Grenzkriegs, in den es mit Korinth verwickelt worden war, von den Lakedämoniern ab und trat dem Athenischen Bunde bei. Die Athener besetzten Megara und Pegai und bauten den Megarern die langen Mauern von der Stadt nach Nisaia und besetzten sie mit attischem Kriegsvolk. Von der Zeit aber rührt eigentlich erst der erbitterte Haß der Korinther gegen die Athener.